Was haben meine Präsentationen mit Authentizität zu tun?

Oft kommen Menschen zu mir, die ihre Präsentationsskills verbessern wollen. „Ich muss oft vor Kunden oder im Team präsentieren und ich habe das Gefühl, ich verschenke Potenzial. Ich fühle mich unsicher.“

Unsicherheit ist ein Indiz, dass du nicht authentisch bist. Warum ist Authentizität wichtig? Weil du damit automatisch selbstsicher und glaubwürdig auftrittst. Kann man einfach so auf Knopfdruck authentisch sein? Das klingt, wie wenn ich jemanden befehlen würde: Sei glücklich. Also nein, es geht nicht.

Wie authentisch du bist, hängt eng damit zusammen, wie sicher und vertraut du dich einer Situation, in einer Rolle oder in der Gegenwart von bestimmten Personen fühlst. Bei manchen Menschen geht es dabei auch um die Menge der Personen, die im Raum sind.

Der entscheidende Indikator zur Reflexion der eigenen Authentizität ist das Verhältnis von Selbstbild zu Fremdbild. Wie nehme ich mich selbst wahr und wie nehmen mich die anderen wahr? Je besser Fremd- und Selbstbild übereinstimmen, desto authentischer fühle ich mich.

Du hast viele Rollen: Du bist Mitarbeiter, Chef, Kunde, Führungskraft, Mutter, Freundin… Und in jeder Rolle ist eine andere Art von Authentizität gefragt. Das Ziel ist, in fast jedem Kontext in der Eigenwahrnehmung innerlich stabil und sicher zu sein.

👉 Im Coaching übst du für dich selbst, wie du das erreichen kannst. Um auch in Situationen, die du jetzt vermeidest oder die dir Bauchschmerzen machen sicher – ergo – authentisch aufzutreten. In meinem Coaching bildet die Analyse deiner IST-Situation, die du verändern möchtest, den Ausgangspunkt unserer Reflexion. Aus dem Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild ergeben sich die Schritte, die zu gehen sind, um nun leichter und freier die Kontexte zu betreten, die für dich wichtig sind.